Die Initiatoren

Peter Brüggen, Emel Esber aus Syrien und Galina Staatz verbindet ein besonderes Band: das stille, beharrliche und zutiefst menschliche Engagement für die Pflege russischer Grabsteine. Jeder von ihnen bringt eine eigene Geschichte, eigene Erfahrungen und eine eigene kulturelle Prägung mit - und doch arbeiten sie Seite an Seite für ein gemeinsames Ziel: Erinnerung bewahren, Würde schützen und den Verstorbenen einen Ort des Respekts erhalten.Mit großer Sorgfalt widmen sie sich den oft vergessenen oder verwitterten Gräbern, reinigen Inschriften, dokumentieren Spuren der Vergangenheit und machen sichtbar, was sonst im Laufe der Zeit verloren ginge. Ihr Einsatz zeigt, dass Mitmenschlichkeit keine Grenzen kennt - weder geografische noch kulturelle.Durch ihre Arbeit entsteht ein stilles Zeichen der Versöhnung und des Respekts. Sie erinnern daran, dass jedes Grab eine Geschichte trägt und dass Erinnerung nur dann lebendig bleibt, wenn Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.Das Engagement von Peter Brüggen, Emel Esber und Galina Staatz ist ein Beispiel dafür, wie Ehrenamt Brücken baut: zwischen Generationen, zwischen Nationen und zwischen Menschen, die sich der Würde der Toten verpflichtet fühlen. Ihr Wirken verdient Dank, Anerkennung und tiefen Respekt.