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Wohnhaus in Oberaußem

Auf dem Foto ist das Kraftwerk 1 von 1911 zu sehen. Erbauer war Dr. Paul Silverberg Den Wunsch zum Bau dieses Kraftwerkes fasste Dr. Paul Silverberg. Bis er diesen Plan verwirklichen konnte, verging allerdings einige Zeit. Erst Ende 1909 entschloss sich die Stadt Köln, der weitaus größte Verbraucher im rhein. Revier, ihren Strombedarf aus einem Braunkohlenkraftwerk zu decken. Monatelang blieb es aber noch ungewiss, ob dieses Kraftwerk durch die Berggeist AG und die Roddergrube AG in Knapsack oder durch die RAG bei Grube Fortuna errichtet werden würde. Am 3. Juni 1910 siegte schließlich Silverbergs Verhandlungsgeschick: Die Stadt Köln schloss mit der RAG einen langfristigen /30 Jahre) Stromlieferungsvertrag. Auf Grund dieser Vereinbarung und eines ähnlichen mit dem Kreise Bergheim abgeschlossenen Vertrages konnte die RAG am 28. Juni 1910 die „Rheinisches Elektrizitätswerk im Braunkohlenrevier AG" (REW) gründen, die sogleich mit dem Bau des für jene Zeit mustergültigen Kraftwerks Fortuna begann. Mehrmals erweitert und den technischen Fortschritten angepasst, trug dieses Kraftwerk jahrzehntelang wesentlich zum Gedeihen der RAG bei. In den 1950ziger Jahren wurde das Kraftwerk stillgelegt und abgebaut. Die vermauerten Ziegelsteine nutzte W. Balscheit für den Bau seines neuen Hauses. Jahrelang musste er die Steine von Mörtel befreien. 

 

 

 

 

In den 1950ziger Jahren wurde das Kraftwerk stillgelegt und abgebaut. Die vermauerten Ziegelsteine nutzte W. Balscheit für den Bau seines neuen Hauses. Jahrelang musste er die Steine von Mörtel befreien. Die aufgestapelten Ziegelstein sind gereinigt. Der kleine Haufen muss noch bearbeitet werden. Das Grundstück ist mit schweren Eisenbahnschwellen eingezäunt.

 

 

W. Balscheit 3. v.l.
Die Bauma0nahmen gehen zügig voran.