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Walter Balscheit

Wer war Walter Balscheit?

Walter Balscheit wurde am 11. Juni in Bewern im Kreis Heidekrug in Ostpreußen geboren. Er begann eine Ausbildung zum Förster, die er jedoch zu seinem großen Bedauern aufgrund seiner Einberufung zur Wehrmacht nicht abschließen konnte. Seine ostpreußische Heimat sollte er nie wiedersehen.

Nach der Landung der Alliierten in der Normandie geriet er rasch in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Ein kurzes Intermezzo als Krabbenfischer auf der Insel Föhr folgte, wo er bei seiner Schwester Betty lebte. Anschließend trat er in den Polizeidienst ein und wurde nach seiner Ausbildung in den Kreis Bergheim versetzt.

Als Hundeführer und Ausbilder von Polizeihunden erwarb er sich schnell einen hervorragenden Ruf, der weit über die Grenzen des Erftkreises hinausreichte. Wann immer Tiere in Not waren, suchte man seinen Rat. Eine besondere Rolle spielte dabei der Polizeihund „Cesar" - ein Tier, dessen bloßes Auftauchen so manchem Ganoven die Flucht nahelegte.

Balscheit, der in den 1950er‑Jahren in Oberaußem ein eigenes Haus errichtete, engagierte sich zunehmend im Tier- und Umweltschutz. Seine im Dienst geknüpften Kontakte setzte er dabei mit Geschick und großem persönlichem Einsatz für das Wohl von Mensch, Tier und Natur ein.

 

 

Walter Balscheit

Franziska Balscheit geb. Lövenich, 01. Juli 1924 - gest.: 20. April 1999, Walter Balscheit geb.: 11.Juni 1926 - gest. 11. Februar 1996. Die Grablage befand sich auf dem alten Friedhof in Oberaußem.
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