Burg Friemen

- Der Hausaltar mit Reliquienstein , der in der Kapelle von Rittergut Asperschlag stand und jetzt auf Rittergut Friemen steht und die Enkelin Franziska von Renate Conzelmann 2014 hier getauft wurde.

- Friemen 1961
Burggeschichte:
Vermutlich wird im 13. Jahrhundert in der Grafschaft Bilstein in Friemen eine Wasserburg errichtet, an deren Stelle im 18. Jahrhundert ein Herrenhaus gebaut wird. Die Gräben der Wasserburg wurden aufgefüllt, mittelalterliche Baureste sind nicht sichtbar. Schriftquellen zur mittelalterlichen Geschichte der Anlage sind noch nicht bekannt.
Im 14. Jahrhundert (1361) gehört der Ort Friemen der Familie von Hundelshausen. Ob sie die Erbauer der alten Burg sind, ist ungewiss ebenso das Baujahr. 1519 wird Heynbrot von Hondelshußen in einer Urkunde des Augustinerklosters Eschwege erwähnt. Mit der Reformation 1527 wird dieses Klosterlehen Besitz der hessischen Landgrafen und fällt nach dem Aussterben des Zweiges der von Hundelshausen 1562 an Hessen zurück. Die Landgrafen vergeben die Burg an die Herren von Buttlar. Diese errichten 1742 auf den alten Fundamenten einen Neubau und bleiben bis 1815 im Besitz des Schlosses. Danach kommt das Schloss in Privarbesitz.
1970-1977 wird das Herrenhaus renoviert. Heute ist die Besitzerin des Rittergutes Friemen Frau Renate Conzelmann-Zillikens.
Ersterwähnung: 13. Jahrhundert
Baugeschichte:
Vermutlich besteht seit dem 13. Jahrhundert eine Wasserburg, deren Gräben spätestens im 18. Jahrhundert verfüllt werden, um auf den Fundamenten 1742 ein Schloss/Herrenhaus zu bauen. Die mittelalterlichen Baureste sind nicht sichtbar. Zum Herrenhaus gehören drei angeschlossene Wirtschaftsgebäude, ein Park mit Einfriedung sowie ein Gartenhaus. Die Anlage wurde seit der Mitte des 18. Jhs. bis in das letzte Drittel des 19. Jhs. errichtet.