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Peter Dörr

Der gelernte Bergvermessungstechniker Peter Dörr, der selbst in Fortuna lebte, ist ein Fortuna‑Historiker voller Leidenschaft und Hingabe. Fortuna war seine Heimat, sein Zuhause. So schnell, wie der Ort aus dem Nichts entstand, so langsam und schleichend war sein Sterben. Menschen fanden in dem rasant wachsenden Bergmannsdorf Arbeit und Heimat, Sport und Kultur zugleich. Der Ort, selbst auf Braunkohle entstanden, musste dem Bedarf an immer mehr Kohle zwangsläufig weichen.

In den 1970er Jahren begannen die ersten Einwohner von Fortuna, sich nach einem neuen Zuhause umzusehen, und viele Häuser standen leer, mit zugemauerten Fenstern und Türen. Eine Umsiedlung der Menschen fand nicht statt, da die meisten Häuser - über 90 % um genau zu sein - dem Industrieunternehmen RWE gehörten. Die industrielle Entwicklung von RWE ist gut dokumentiert.

Peter Dörr hat im Jahr 2007 eine eigene Internetseite erstellt, um das Leben der Menschen in Fortuna zu dokumentieren und vor dem Vergessen zu bewahren. Auf dieser Seite sammelt er Geschichten, Fotografien, Malereien, Lieder und viele andere Dinge, die das Leben und die Kultur der Menschen in Fortuna widerspiegeln. Durch seine Bemühungen trägt er dazu bei, dass diese Erinnerungen für die Zukunft erhalten bleiben.

 

 

Bergheimer will verschwundenes Dorf Fortuna wieder auferstehen lassen - Rundschau Online 

 

Peter Dörr will sein Heimatdorf Fortuna per App auf dem Smartphone digital wiederbeleben.

Peter Dörr hat einen Traum. Der frühere Fortunese will durch die Rekultivierung des Tagebaus Bergheim gehen und vor sich den Wasserturm des verschwundenen Dorfes sehen. „In diesem Ort wurde ich geboren und habe dort 17 Jahre gelebt", sagt Dörr, der heute in Oberaußem lebt, über Fortuna.