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Am 23.08.26 um 11:04 schrieb Hans Griese

Von: "Hans Griese" <[email protected]>
Datum: 23. August 2026
An: "Roger Matzerath" <[email protected]>
Cc:
Betreff: AW: Maxerath/Matzerath - Grass 1947 BüsdorfHallo Roger,die Internetseite entwickelt sich. Auf der Startseite, G.G. und H. Böll rechts, habe ich lins ein Inhaltsverzeichnis. Geht auf den Titel, dann kommst du auf die Datei, in der zu diesem Thema Infos, Fotos pp. eingestellt sind, Schick mir von dir ein gutes Foto, das ich dann einstelle. Von mir findest du eins unter: Oberaußem. Dir noch einen schönen Sonntag. 

So.

Hallo Roger,die Internetseite entwickelt sich. Auf der Startseite, G.G. und H. Böll rechts, habe ich lins ein Inhaltsverzeichnis. Geht auf den Titel, dann kommst du auf die Datei, in der zu diesem Thema Infos, Fotos pp. eingestellt sind, Schick mir von dir ein gutes Foto, das ich dann einstelle. Von mir findest du eins unter: Oberaußem. Dir noch einen schönen Sonntag. 


So, 23.08.26

Sehr geehrter Herr Maxerath!

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft an dieser speziellen Angelegenheit mitzuwirken ggf..

Es geht um die Frage, die Matzeraths wie Maxeraths interessieren könnte, wie Günter Grass auf die Idee speziell zum Namen Matzerath für die Blechtrommel (1959, dann 1999 Literaturnobelpreis) kam.

Meine Hypothese ist, dass es eben Maxerath real in Büsdorf war, was zu Matzerath fiktiv in der Blechtrommel führte.

Grass war oft in der Bäckerei und der Backstube direkt daneben. im harten sog. Rübern-Winter 1946/1947, speziell im Januar und Februar 1947. Günter Grass als 19Jähriger wohnte bei den Eltern in Fliestedener Str. zuerst und dann solo in Windmühlenstr. 11 (damals Hauptstr. 11) - das Haus gibt es nicht mehr, aber eine Meldekarte dazu genau als sicheres Dokument existiert. GG hatte auf der ersten Etage ein tolles Zimmer bekommen, vermutlich auf Vermittlung durch seine Schwester Waltraut (16 Jahre alt), die auch Peter Maxerath ja kennengelernt hatte.
Soweit meine bisherige Recherche.

Wenn Sie Etwas in Bezug auf Ihren Großvater, den Bäckermeister Gottfried Maxerath und oder zu Ihrem Vater, Peter Maxerath, damals dann ja nachfolgend nach 1950 auch Bäckermeister, oder Anderen aus der Familie in Bezug auf Günter Grass damals haben, wäre ich Ihnen dankbar für eine Mitteilung.

Ansonsten bin ich eben an Anschauungsmaterial interessiert - eventuell ein Photo der Bäckerei in Windmühlenstr. 28b, und dann ja 28a, dem größeren Haus - vielleicht auch Aufnahmen von der Familie Maxerath damals, speziell ja Großvater Gottfried und Vater Peter, was Sie als Enkel und Sohn ja betrifft. Ich habe ja nun leider keine Vorstellung zu Personen und oder Orten damals.

Erwartungsfroh zu dem, was vielleicht von Ihnen kommt, verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen 

Von: [email protected] <[email protected]>
Gesendet: Saturday, 15 August 2026 12:06:11
An: [email protected] <[email protected]>
Betreff: Fw: Blechtrommel Hallo Hans!

Danke Dir sehr fürs Gespräch zu Maria Scheiffarth, unsere Vierundneuzigjährige, und die Übersendung des Links zum Entwurfsarchiv, das Du so toll im Griff hast. Ich werde mich in Richtung Sonntag darum bemühen. Gerade muss ich auf den Hürtenwald und Hohes Venn ... Waldbrände aufpassen, Fenster müssen zu sein. Hier auf dem Gut sind evakuierte Pferde zumindest schon aufgenommmen worden.

An bei die Info zu tz und oder x.
Muss ggf. naсh Berlin und oder ich kriege meine hoffentlich zukünftige Schwieger-Tochter Marie dazu.

Sohn Peter gerade eine Woche in Oslo zu Geowissenschaftler-Konferenz.
Dein Tipp mit dem Nobelpreis-Komitee in Oslo ist prima. Dem werde ich nachgehen.

Mit freundlichen Grüßen

Roger Gesendet: Freitag, 14. August 2026 um 12:09Von: "Neumann, Helga" <[email protected]>An: "[email protected]" <[email protected]>Betreff: Blechtrommel

Lieber Herr Matzerath,

 

nun habe ich mir Stichproben unserer Blechtrommelmanuskripte und -typoskripte angesehen. Kein Maxerath, nirgends. Die Fassungen sind allesamt schon relativ dicht an der Druckfassung (und mit den im Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg aufbewahrten Materialien sieht es, so weit ich weiß, ähnlich aus). Ob also GG irgendwann in einer frühen Phase der Arbeit auch an den Namen Maxerath gedacht oder ihn vorläufig notiert hat, kann ich Ihnen nicht sagen. Wenn Sie weiterforschen möchten, stehen Ihnen unsere Bestände natürlich gern zur Verfügung, Informationen zum Archivbesuch finden Sie auf unserer Webseite!

 

Mit freundlichen Grüßen nach Köln,

Helga Neumann