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Spurensuche: Günter Grass & Heinrich Böll

Hans Griese

​Sie​

 

 

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Von: Roger Matzerath <[email protected]>
Gesendet: Wednesday, 26 August 2026 11:44:14
An: [email protected] <[email protected]>
Betreff: Fw: Aw: Re: Maxerath/Matzerath - Grass 1947 Büsdorf

 

 

Mit freundlichen Grüßen

R.Matzerath

 

Gesendet: Mittwoch, 26. August 2026 um 11:43

Von: "Roger Matzerath" <[email protected]>

An: [email protected]

Betreff: Aw: Re: Maxerath/Matzerath - Grass 1947 Büsdorf

Sehr geehrter Herr Maxerath!

Wenn mein Anstoß Sie in "alte Sachen" geführt hat, so es Ihnen gerвde ausgerechnet passt, dann freut mich das sehr - als quasi "Namensvetter".

Ich danke Ihnen vielmals für die scans von Photos zu den Maxeraths in Büsdorf.

Im Gegenzug möchte ich Ihnen etwas schicken zum Zusammenhang, Ihren Vater Peter Maxerath und Günter Grass Januar/Februar 1947 betreffend.
Und scans zu einer Postkarte, die eventuell ja gar von Ihrem Urgroßvater stammen könnte, vielleicht haben Sie die aber schon.

Die Angelegenheit Verbindung Maxerath/Matzerath, was die Blechtrommel angeht, hat Zeit, genauer belegt zu werden. Dass es wahrscheinlich so gewesen sein mag, was Grass da 1956ff mit unseren Namen gemacht hat, was die Welt dann mit der Veröffentlichung der Blechtrommel 1959 zu wissen bekam und wir damit auch.
Und dann noch 1999 den Literaturnobelpreis auf die Blechtrommel drauf gesetzt, "wir mitten drin".

Als studierter Germanist und Historiker (Studienrat als Beruf) bin ich fleißig zu genauen Quellen unterwegs, zuletzt noch in der Bibi der germanistschen Fakultät in UNi Köln (50 Jahre nach meinem Studium dort).  ich hoffe, es wird was Ordentliches.

Wenn Sie dran sein wollen, auch Dias betreffend (Ist ja eher eine umfangreiche Sache, Digitalisierung betreffend), dann bin ich natürlich auch an Weiterem, zu Backstube z.B. ja, wo Grass denn wohl gesessen haben mag, interessiert.

 

Für mich bleibt die Entdeckungsreise vor Ort und dann mal wieder in Literatur und Büchern aufregend.

Für Ihre Bereitschaft ggf. auch etwas zuzusteuern bin ich Ihnen hoch dankbar, es ist eben Authentisches.



Mit freundlichen Grüßen

Roger.Matzerath

U.A. Fachchaftsberater ZfA a.D.
(FSB für DSD Sprachdiplom DAF, Deutsch als Fremdsprache in Sankt Petersburg)

 

Gesendet: Montag, 24. August 2026 um 18:03

Von: "Gottfried Maxerath" <[email protected]>

An: "Roger Matzerath" <[email protected]>

Betreff: Re: Maxerath/Matzerath - Grass 1947 Büsdorf

Sehr geehrter Herr Matzerath,

 

Sie sind ein richtiger Fährtensucher! Ich fürchte jedoch, dass ich Ihnen nicht wesentlich weiterhelfen kann. Ich habe alte Photographien durchgeschaut und bin auf einige wenige Fotos gestoßen, die Sie vielleicht interessieren könnten.

 

Einmal Opa Gottfried und er in Frankreich, zum anderen Büsdorf, Hauptstraße 28 und 28a in den 50ern. 28a wurde 1942 erbaut und hatte die Backstube hinter dem Gebäude, von der ich Dias habe (glaube ich), aber die ich mir (noch) nicht angeschaut habe.

 

Jedenfalls bin ich froh, dass Sie mich kontaktiert haben... Ich habe begonnen, längst Verschüttetes aus dem Familienkreis wieder hervorzuholen.

 

Best Grüße

 

G. Maxerath

 

________________________________________

Dr. Gottfried Maxerath
Tel.: +49-8806-1474

Mobil: +49-160-96234817

 

I am not perfect yet - but I am so close to perfection that I'm a bit afraid...

 

 

On Sonntag, 23. August 2026 um 10:47:32 MESZ, Roger Matzerath <[email protected]> wrote:

 

Sehr geehrter Herr Maxerath!

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft an dieser speziellen Angelegenheit mitzuwirken ggf..

Es geht um die Frage, die Matzeraths wie Maxeraths interessieren könnte, wie Günter Grass auf die Idee speziell zum Namen Matzerath für die Blechtrommel (1959, dann 1999 Literaturnobelpreis) kam.

Meine Hypothese ist, dass es eben Maxerath real in Büsdorf war, was zu Matzerath fiktiv in der Blechtrommel führte.

Grass war oft in der Bäckerei und der Backstube direkt daneben. im harten sog. Rübern-Winter 1946/1947, speziell im Januar und Februar 1947. Günter Grass als 19Jähriger wohnte bei den Eltern in Fliestedener Str. zuerst und dann solo in Windmühlenstr. 11 (damals Hauptstr. 11) - das Haus gibt es nicht mehr, aber eine Meldekarte dazu genau als sicheres Dokument existiert. GG hatte auf der ersten Etage ein tolles Zimmer bekommen, vermutlich auf Vermittlung durch seine Schwester Waltraut (16 Jahre alt), die auch Peter Maxerath ja kennengelernt hatte.
Soweit meine bisherige Recherche.

Wenn Sie Etwas in Bezug auf Ihren Großvater, den Bäckermeister Gottfried Maxerath und oder zu Ihrem Vater, Peter Maxerath, damals dann ja nachfolgend nach 1950 auch Bäckermeister, oder Anderen aus der Familie in Bezug auf Günter Grass damals haben, wäre ich Ihnen dankbar für eine Mitteilung.

Ansonsten bin ich eben an Anschauungsmaterial interessiert - eventuell ein Photo der Bäckerei in Windmühlenstr. 28b, und dann ja 28a, dem größeren Haus - vielleicht auch Aufnahmen von der Familie Maxerath damals, speziell ja Großvater Gottfried und Vater Peter, was Sie als Enkel und Sohn ja betrifft. Ich habe ja nun leider keine Vorstellung zu Personen und oder Orten damals.

Erwartungsfroh zu dem, was vielleicht von Ihnen kommt, verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen

Roger Matzerath

 

D. 25.08.26

 

Gesendet mit der WEB.DE Mail App

Am 24.08.26 um 18:04 schrieb Gottfried Maxerath

Von: "Gottfried Maxerath" <[email protected]>
Datum: 24. August 2026
An: "Roger Matzerath" <[email protected]>
Cc:
Betreff: Re: Maxerath/Matzerath - Grass 1947 Büsdorf

Sehr geehrter Herr Matzerath,

 

Sie sind ja ein richtiger Fährtensucher! Ich fürchte jedoch, daß ich Ihnen nicht wesentlich weiterhelfen kann. Ich habe alte Photographien durchgeschaut und bin auf einige wenige Photos gestoßen, die Sie vielleicht interessieren könnten.

 

Einmal Opa Gottfried und er in Frankreich, zum anderen Büsdorf Hauptstraße 28 und 28a in den 50ern. 28a wurde 1942 erbaut und hatte die Backstube hinter dem Gebäude, von der ich Dias habe (glaube ich), aber die  ich mir (noch) nicht angeschaut habe.

 

Jedenfalls bin ich froh, daß Sie mich kontaktiert haben... Ich habe begonnen, längst Verschüttetes aus dem Familienkreis wieder hervorzuholen.

 

Best Grüße

 

G. Maxerath

 

________________________________________

Dr. Gottfried Maxerath
Tel.: +49-8806-1474

Mobil: +49-160-96234817

 

I am not perfect yet - but I am so close to perfection that I'm a bit afraid...

 

 

On Sonntag, 23. August 2026 um 10:47:32 MESZ, Roger Matzerath <[email protected]> wrote:

 

Sehr geehrter Herr Maxerath!

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft an dieser speziellen Angelegenheit mitzuwirken ggf..

Es geht um die Frage, die Matzeraths wie Maxeraths interessieren könnte, wie Günter Grass auf die Idee speziell zum Namen Matzerath für die Blechtrommel (1959, dann 1999 Literaturnobelpreis) kam.

Meine Hypothese ist, dass es eben Maxerath real in Büsdorf war, was zu Matzerath fiktiv in der Blechtrommel führte.

Grass war oft in der Bäckerei und der Backstube direkt daneben. im harten sog. Rübern-Winter 1946/1947, speziell im Januar und Februar 1947. Günter Grass als 19Jähriger wohnte bei den Eltern in Fliestedener Str. zuerst und dann solo in Windmühlenstr. 11 (damals Hauptstr. 11) - das Haus gibt es nicht mehr, aber eine Meldekarte dazu genau als sicheres Dokument existiert. GG hatte auf der ersten Etage ein tolles Zimmer bekommen, vermutlich auf Vermittlung durch seine Schwester Waltraut (16 Jahre alt), die auch Peter Maxerath ja kennengelernt hatte.
Soweit meine bisherige Recherche.

Wenn Sie Etwas in Bezug auf Ihren Großvater, den Bäckermeister Gottfried Maxerath und oder zu Ihrem Vater, Peter Maxerath, damals dann ja nachfolgend nach 1950 auch Bäckermeister, oder Anderen aus der Familie in Bezug auf Günter Grass damals haben, wäre ich Ihnen dankbar für eine Mitteilung.

Ansonsten bin ich eben an Anschauungsmaterial interessiert - eventuell ein Photo der Bäckerei in Windmühlenstr. 28b, und dann ja 28a, dem größeren Haus - vielleicht auch Aufnahmen von der Familie Maxerath damals, speziell ja Großvater Gottfried und Vater Peter, was Sie als Enkel und Sohn ja betrifft. Ich habe ja nun leider keine Vorstellung zu Personen und oder Orten damals.

Erwartungsfroh zu dem, was vielleicht von Ihnen kommt, verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen

Roger Matzerath

 

 

 

https://oaussem.my-hosted-cloud.de/index.php?id=1518 - wow, du bist ja flott, werde von KI bei der Suche nach Grass Wanderung durch den Schnee von Büsdorf über Fliesteden nach Stommeln (literarisch mit Hauptfigur Matern (Auch Matzerath, Maxerath umgeformt in Hundejahren, Kapitel Materniaden, was auch Maxerathiaden hätte heißen können) auf Deine Seite verwiesen, also zu meinen jüngsten eigenen Elaboraten. Da musst Du wohl nochmal ran in Sachen "geschützter Seite". Prima, sieht so aus, dass die Seite weg ist für KI, kommt nicht mehr ran - ich habe zuvor noch Alles runter laden können in word. Das ist ganz praktisch für mich, weil ich so z.B. Kanzler, den ich noch lesen muss detailliert, hier direkt habe. Ganz toll von Dir diese Seite zu Grass Maxerath/Matzerath. 👍🏼 


Gesendet: Samstag, 22. August 2026 11:58

An: Hans Griese <[email protected]>
Betreff: Mal "wat Nettet", was ich mühsam apostrophiere und Buchstaben für Buchstaben durchkaue, hier in einer brillianten Kurzfassung locker vom Hocker, kurz, weil nichts zu Fliesteden oder Büsdorf oder Oberaußem konkret und nix zum Schreibvorgang zu Blechtrom...

 

Mal "wat Nettet", was ich mühsam apostrophiere und Buchstaben für Buchstaben durchkaue, hier in einer brillianten Kurzfassung locker vom Hocker, kurz, weil nichts zu Fliesteden oder Büsdorf oder Oberaußem konkret und nix zum Schreibvorgang zu Blechtrommel in 56 in Paris konkret. Viel spass und bischen Gruseln wg. der manchmal ja gewagten Saloppheit. Also zu "Beim Häuten der Zwiebel", Autobiografie von 2006.

https://www.youtube.com/watch?v=S7ehNXkAwRo&t=164s

Ich bin an Waltraut oder Waltraud dran, der Schwester von Grass. Hallo Günter! Nur wenn, Du zeit findest und es Dich interessiert, schau Dir die Sachen an. es hat viel Zeit, was ich da in Gang setzem, ggf.! LG Roger "Hallo Hans! Nur wenn, Du Zeit findest und es Dich interessiert, schau Dir die Sachen an. es hat viel Zeit, was ich da in Gang setze, ggf.! LG Roger" - Nä jezz, soweit ist es schon mit mir gekommen - jetzt rede ich Dic bereits mit dem Vornamen von Grass an. Sorry for that!


 

 

 

01

 

- Die Kritikerin im Buch: Im realen Leben war sie sehr pragmatisch. Wenn Günter ihr aus seinen Texten vorlas oder Geschichten erzählte, hielt sie ihn oft am Boden der Tatsachen. Grass hielt in seiner Autobiografie fest, dass sie bei seinen Räuberpistolen gerne mit dem Satz konterte: „Du lügst doch wie gedruckt!"


- Das „Muster" des Bruders: Günter Grass hat in Interviews und bei Lesungen im Rheinland immer wieder betont, dass seine literarische Topografie in Hundejahre kein Fantasieprodukt war. Er erklärte, dass er die Geografie rund um die Fliestedener und Büsdorfer Höfe deshalb so zentimetergenau beschreiben konnte, weil er dort die härtesten Monate seines Lebens verbrachte. Seine privaten Erzählungen decken sich mit der literarischen Route.

- Waltrauts Erinnerungen: Waltraut Grass, die als Hebamme im Sauerland ein sehr bodenständiges Leben abseits des Kulturbetriebs führte, war in späteren Jahren eine wichtige Quelle für Heimatforscher des Erftkreises. Sie bestätigte in privaten Gesprächen und Korrespondenzen das Bild der extrem kargen Anfangszeit:

  • Sie erinnerte sich genau an die Ankunft in Fliesteden, wo die Familie völlig mittellos aus Danzig strandete und die Dorfgemeinschaft den evangelischen Flüchtlingen aus dem Osten anfangs mit großem Misstrauen und rheinisch-katholischer Distanz begegnete.
  • Sie verifizierte die Anekdote mit der Futterküche, einem eiskalten, feuchten Raum auf einem Bauernhof, der eigentlich zum Kochen von Viehfutter gedacht war und in dem die Familie im Winter 1946/47 buchstäblich fror.
  • Sie beschrieb den anschließenden Wechsel in das ebenfalls sehr ländliche Büsdorf, wo sich die Lebensumstände nur minimal verbesserten, bevor der Vater Arbeit im Umfeld der expandierenden Industrie (Braunkohle/Kraftwerke um Fortuna/Oberaußem) fand.


 

 

 

 

Mal "wat Nettet", was ich mühsam apostrophiere und Buchstaben für Buchstaben durchkaue, hier in einer brillianten Kurzfassung locker vom Hocker, kurz, weil nichts zu Fliesteden oder Büsdorf oder Oberaußem konkret und nix zum Schreibvorgang zu Blechtrommel in 56 in Paris konkret. Viel spass und bischen Gruseln wg. der manchmal ja gewagten Saloppheit. Also zu "Beim Häuten der Zwiebel", Autobiografie von 2006. 

Fr. 21.08.2026

Maxerath und der Angabe zu Johann Maxerath lässt sich das historische Rätsel genau lösen.

Es gab tatsächlich den Fleischereibetrieb von Johann Maxerath. [1]

Die historische Metzgerei befand sich allerdings nicht direkt im Ortsteil Büsdorf, sondern unmittelbar im Nachbarort Fliesteden auf der Hohe Straße 42-44 (50129 Bergheim-Fliesteden). Da die Orte Es tut mir leid, dass ich das beim ersten Mal falsch zugeordnet habe! Mit dem korrekten Namen direkt aneinandergrenzen, ist der Betrieb tief in der lokalen Erinnerung der 1960er Jahre für die gesamte Umgebung - einschließlich Büsdorf - verankert. [1, 2]

Details zur historischen Metzgerei Maxerath

Inhaber: Johann Maxerath

Standort: Hohe Straße 42-44, 50129 Bergheim (Fliesteden, direkt angrenzend an Büsdorf)

Epoche: Ein klassischer, dörflicher Handwerksbetrieb, der die Region in den Wirtschaftswunderjahren und den 1960er Jahren mit Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Herstellung versorgte. [1, 2]

Das historische Gebäude auf der Hohen Straße in Fliesteden steht noch, der Schlachterei- und Geschäftsbetrieb wird unter diesem Namen heute jedoch nicht mehr aktiv geführt.

Erinnern Sie sich an bestimmte Spezialitäten des Hauses oder suchen Sie nach Nachfahren der Familie Maxerath? Teilen Sie es mir gerne mit, wenn ich tiefer in der Regionalgeschichte graben soll!


Schwester v. G. Grass

 

Person Helene Grass (geb. Knoff)

Geburts- & Sterbedaten 25.02.1896 - 1954

Herkunft / Bezug zu Günter Grass Echte Mutter von Günter Grass; betrieb Kolonialwarenladen in Danzig.

Totenzettel Oberaußem (Nr. 40693) Nein (Existiert dort nicht).

Person Helene Grass (geb. Lemmen)

Geburts- & Sterbedaten 02.06.1895 - 16.02.1984

Herkunft / Bezug zu Günter Grass Namensgleiche Frau aus der rheinischen Grass-Verwandtschaft in Oberaußem.

Totenzettel Oberaußem (Nr. 40693) Ja 

 

 

 

 

 

 

 

 


From: Luftkriegsgeschichte.org <[email protected]>

Sent: Friday, August 21, 2026 3:35 PM
To: Hans Griese <[email protected]>
Subject: Re: Recherche zum Thema: G&uuml;nter Grass Hallo Hans,Oh ha. Schon soooo lange her&#129763;Na klar, hier ist sie:

 


[email protected]

 


Des Weiteren habe ich hier noch eine Einladung f&uuml;r Dich. 
Sch&ouml;n Dich wieder geh&ouml;rt zu haben
Lieben Gru&szlig; Frank 

Gesendet von Outlook f&uuml;r iOS 

Abeitsgemeinschaft Luftkriegsgeschichte Rhein / Mosel e.V.

B&uuml;chel 23
53937 Schleiden

Telefon: 0151-1804 1924
Telefax: 03222-3788857
E-Mail


Vertreten durch:
Frank G&uuml;th

 


 

Hallo lieber Frank,

2006/2007 hast du mit Hans-G&uuml;nther Ploes den Halifax-Bomber in Bergheim-Oberau&szlig;em identifiziert.

Es war f&uuml;r Oberau&szlig;em ein Gro&szlig;ereignis. Heute suche ich in einem anderen Zusammen die E-Mail-Adresse von Hans-G&uuml;nther Ploes. Kannst du mir sie besorgen?

Ich w&auml;re dir sehr dankbar.

 

Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en

Hans

: info(at)luftkriegsgeschichte.org

 

 

Fr. 21.08.2026

10:58 h

von Franz (&Lenchen) ist eine Info an mich gedrungen, dass Grass doch in Müngersdorf gewohnt haben muss, oder da aufgetaucht ist. Franz lebte kurz mit seiner ersten Frau in einer Pension in Müngersdorf in den 50igern/60igern wohl, die Pensionsbesitzerin habe über Begengungen mit Grass in der Straße gegenüber berichtet. Ich hab ja auch den Hineis von Zahnarzt Dr. Michael Maxerath aus Rheinbach, dass er in einem Haus in Müngersdorf wohnt, wo es gegenüber eine Schautafel zu Böll gibt.


 

11:03 h

Klar bin ich in die „Zwiebel" eingetaucht und „Hundejahre „ist bestellt, da muss ich zu Fliesteden 100 % ran, sonst wird das Ganze gar nicht, also literarische Hausaufgaben der intensivsten Form. außerdem bin ich mit Bürokratie für Sohn 1, Pavel Cherunov, beschäftigt. Danke Dir sehr für die immer wieder neu sortierte Seit von uns zu Grass, das ist sehr hilfreich und ich schaue immer wieder zur Orientierung rein, werde wohl nach dem Wochenende Etliches liefern können

 


 

11:12 h

Von Franz (&Lenchen) ist eine Info an mich gedrungen, dass Grass doch in Müngersdorf gewohnt haben muss, oder da aufgetaucht ist. Franz lebte kurz mit seiner ersten Frau in einer Pension in Müngersdorf in den 50igern/60igern wohl, die Pensionsbesitzerin habe über Begegnungen mit Grass in der Straße gegenüber berichtet. Ich hab ja auch den Hinweis von Zahnarzt Dr. Michael Maxerath aus Rheinbach, dass er in einem Haus in Müngersdorf wohnt, wo es gegenüber eine Schautafel zu Böll gibt.

 

 

 

 


 

 

 

Di. 18.08.26

Hans Griese <[email protected]>

Gesendet: Freitag, 21. August 2026 16:45
An: Hans Griese <[email protected]>
Betreff: Ich werde meine Recherche zu Ammersee, wo er wohl wohnt, neu aufnehmen. Zudem gibt es dazu heftige Infos aus dem Background von Lenchen&Franz - das muss ich aber erst verarbeiten, „gewaltige" Angelegenheit zumindest rund Schlüsselperson Peter Maxerath ...

 

Ich werde meine Recherche zu Ammersee, wo er wohl wohnt, neu aufnehmen. Zudem gibt es dazu heftige Infos aus dem Background von Lenchen&Franz - das muss ich aber erst verarbeiten, „gewaltige" Angelegenheit zumindest rund Schlüsselperson Peter Maxerath zumindest. So kommt Eins zum Anderen beim Nachforschen im Mikro-Format vor Ort, personal- konkret. Und es bleibt hoch spannend und kommunikaVon: [email protected] <[email protected]>
Gesendet: Saturday, 15 August 2026 12:06:11
An: [email protected] <[email protected]>
Betreff: Fw: Blechtrommel

 

 

Hallo Hans!

Danke Dir sehr fürs Gespräch zu Maria Scheiffarth, unsere Vierundneuzigjährige, und die Übersendung des Links zum Entwurfsarchiv, das Du so toll im Griff hast. Ich werde mich in Richtung Sonntag darum bemühen. Gerade muss ich auf den Hürtenwald und Hohes Venn ... Waldbrände aufpassen, Fenster müssen zu sein. Hier auf dem Gut sind evakuierte Pferde zumindest schon aufgenommmen worden.

An bei die Info zu tz und oder x.
Muss ggf. naсh Berlin und oder ich kriege meine hoffentlich zukünftige Schwieger-Tochter Marie dazu.

Sohn Peter gerade eine Woche in Oslo zu Geowissenschaftler-Konferenz.
Dein Tipp mit dem Nobelpreis-Komitee in Oslo ist prima. Dem werde ich nachgehen.



Mit freundlichen Grüßen

 

Das Häuten der Zwiebel

Kurzüberblick über Beim Häuten der Zwiebel Beim Häuten der Zwiebel ist die autobiografische Erzählung von Günter Grass, in der er seine Kindheit, Jugend und frühen Erwachsenenjahre Schicht für Schicht freilegt - wie beim Schälen einer Zwiebel. Der Bericht beginnt im Danzig seiner Kindheit und führt durch die Zeit des Zweiten Weltkriegs, seine Erfahrungen als Flakhelfer und schließlich seine Einberufung zur Waffen-SS, die er erst 2006 öffentlich machte.

Grass beschreibt Hunger, Angst, Schuld und Scham, aber auch seine frühen Leidenschaften: Kunst, Literatur, Religion, Beziehungen. Er erzählt vom Kriegsgefangenenlager, vom Überleben im zerstörten Nachkriegsdeutschland und von seinem Weg zum Schriftsteller, der schließlich in Paris an der Blechtrommel arbeitet.

Zentrales Thema ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit: Grass zeigt sich als schonungsloser Erzähler, der Erinnerungen freilegt, Lücken eingesteht und die moralischen Widersprüche seines Lebens reflektiert. Das Buch endet mit der Veröffentlichung seines Debütromans Die Blechtrommel - dem Moment, in dem aus dem jungen, suchenden Mann der bekannte Autor wird.

 

 

Spurensuche Matzerath

 

Die Frage ist, wie  kommt Guenter Grass auf den Namen Matzerath und Oskar? 

Spurensuche

Themen

Personen

 Zeugen

 

 

 

 

 

Peter Brüggen

 

 

Hallo Roger, ein guter Freund von mir, Peter Brüggen, besitzt vier sehr alte Bücher. Wäre das für dich von Interesse? 

Büsdorf Objekte

01 Hier haben die Eltern gewohnt, bevor sie nach Oberaußem zogen. Eine Zeugin, die in der direkten Nachbarschaft wohnte, wusste zu berichten, das frühmorgens der Nachttopf aus dem Fenster entleerte.
An der Straßenecke liegt der Bauernhof, für dessen Bauer Grass pflügte.

Link Wikipedia

Günter Wilhelm Grass (* 16. Oktober 1927 in Danzig-Langfuhr, Freie Stadt Danzig, als Günter Wilhelm Graß;[1]13. April 2015 in Lübeck) war ein deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Zeichner und Grafiker sowie streitbarer Intellektueller in der Auseinandersetzung um die demokratische Entwicklung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. 1999 wurde Grass der Nobelpreis für Literatur verliehen mit der Begründung, er habe der deutschen Literatur nach Jahrzehnten moralischer und sprachlicher Zerstörung einen Neuanfang ermöglicht.

 

 

Günter Grass - Wikipedia 

 

 

 

Lithographie

Diese Lithografie von Günter Grass ist limitiert. Das Stadtteilforum Oberaußem hat eine solche von Günter Grass mit einer persönlichen Widmung bekommen!

 

 

 

 

H. Schrön 19.08.2026

Helmut<[email protected]>​Roger Matzerath​

Hallo Herr Matzerath,

anbei der erwähnte Aufsatz von Heinz Ludwig Kanzler. Herr Kanzler war Redakteur bei Kölnischen Rundschau/Erftkreis.

Soviel ich weß, lebt keiner der von ihm genannten Zeitzeugen.

Das von Grass geschilderte Kraftwerk wird das Kraftwerk Fortuna II gewesen. Die Fotos, die ich Ihnen geschickt habe, zeigen das Kraftwerk Fortuna III (erbaut nach 1950). Das von Grass erwähnte Kraftwerk Fortuna Nord gab es nicht. Die Fabrik links uns rechts neben der Kirchturmspitze war die Brikettfabrik Fortuna-Nord   

Grüße nach Köln

Helmut Schrön

 

 

Lieber Hans!

Ich  komme zu folgendem Resümee, nachdem ich noch was gelesen habe und mir die Bilder speziell zu Fortuna I und II angesehen habe und die Karten dazu: Grass konnte Beides sehen: Sowohl nach links vom Kirchturm blickend gen Quadrat Fortuna I und II, die dann wohl tatsächlich 8 Türme, die er im ersten Satz in der Blechtrommel an besagter Stelle im Text angibt. Aber auch Fortuna Nord rechts am Kirchturm vorbei-blickend sehen. Da aber keine 8 Schornsteine, aber die Nennung im zweiten Satz entgegen Satz 1 - da "Fortuna Nord". Beide Komplexe existierten von 46 bis 54. Warum Grass zunächst Fortuna schreibt und dann aber Fortuna Nord schreibt, ist zunächst ein Rätsel. Wenn ich aber an meine Verwirrung zu dem Chaos der Bezeichnungen immer wieder in den Büchern denke, warum so was Jeckes wie Fortuna I und II (alt) und dann auch wieder Fortuna (neu), aber Fortuna Nord, wobei die Bücher Alles durcheinander-schmeißen und eben auch Fortuna Nord I II schlicht mit Fortuna I und II bezeichnen - ich würde das wie Grass machen und den Wirr-Warr nach bergheimer Art auch mit zwei nicht klar definierten Begriffen "kräuseln", in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen, die einen Zusammenhang bilden sollen, nämlich ein und dasselbe Kraftwerk bezeichnen sollen, aber eben auch Verwirrung wiederum stiften, da man tatsächlich zwei Kraftwerk-Komplexe sehen kann, wenn man den Kopf etwas dreht. Nur tut. er den Lesern aus do Jejend Oberaußem nicht Gefallen von zwei Blicken zu sprechen. Er mixt es schlicht als wärs ein Blick und ein Kraftwerkskomplex. Nu war das ein beliebter Aufenthaltsort der Oberaußemer. Was haben die denn (wann da?) an der ur-alten Kastanie am Friedhof oberhalb der Kirche Alles gesehen? Er, der frühe Poet, hat Beides gesehen und Oskar, seine Hauptfigur, den Matzerath eben, lässt er es genauso sehen, Beides durcheinander. Jetzt müsste man zum klaren Beleg noch genau die Aufbau- und exakten Abriss-Daten zu den Kaminen haben. Also sowohl zu Fortuna I und II (Alt) als auch zu Fortuna Nord I und II (neu). Dabei mögen uns bitte die Experten helfen, die Du ja kennst. Du kannst Ihnen meine Erläuterung ja vorlegen.


 

 

Glücks-Göttin Fortuna

Das interessante an dem Kirchturm ist, dass man nicht weiß, wie alt er ist. Stammt er aus Römerzeit?  Wozu hat er gedient. Schutzraum, Aussichtsturm. Von der Krypta habe ich anhand eines Ziegelsteines aus Mauer der Krypta erstellen lassen. Mit einer Abweichen von 50 Jahren wird das Alter auf 1500 bestimmt. 1306 wird der erste Pfarrer in den Stein des Priestergrabes gemeißelt. Heinrich von Solre, so hieß der Pfarrer.

 

 

 

Unter der Grass Kastanie 19.08.2026

 

Diese interessanten Fragen werden wohl vorerst einmal unbeantwortet bleiben müssen. Seine majestätische Schönheit hat auf jeden Fall bis zum heutigen Tage viele Menschen erfreut und das soll hoffentlich auch noch sehr lange so bleiben. Zu seinem Schutz und zu seiner Erhaltung waren schon immer besondere Maßnahmen erforderlich. Damit das Erdreich an den Baumwurzeln, am abschüssigen Hang des Tonnenberges nicht vom Regen ausgewaschen wird, ist 193o um den Standort eine Stützmauer aus Bruchsteinen angelegt worden, die dem riesigen Baum noch heute zu einem sicheren Stand verhilft. Ältere Zeitzeugen erinnern sich noch recht gut an viele schöne Sommerabende, an denen die Leute von Berg - und Kirchstraße unter dem alten Kastanienbaum gesessen haben und gemeinsam gesungen und geschwatzt haben. Hier sei auch daran erinnert, dass der wohl berühmteste deutsch Boxer, Max Schmeling, des Öfteren an diesen geselligen Treffen teilgenommen hat. Er hatte als junger Mann in den zwanziger Jahren beim Kraftwerksbau Fortuna, für eine dort tätige Baufirma gearbeitet und war mit den Söhnen von Andras Schmitz von der Bergstraße befreundet gewesen. Leider muss der betrachtende Besucher heute feststellen, dass Unverständige Frevler diesem ehrwürdigen Riesen einmal eine Menge langer Nägel durch die Rinde in den Stamm getrieben hatten, um daran hochzusteigen. Um die damals beliebte Besteigungen des Kastanienbaumes durch die meist jugendlichen Baumkletterer des Ortes zu verhindern, hatte man in den 50-ziger Jahren von Seiten der Gemeinde sogar den gesamten mächtigen Stamm und den von der Friedhofsmauer aus erreichbaren starken Ast mit Stacheldraht umzäunt. Wie sich aber schnell zeigte bedeuteten diese, für den Baum eher schädlichen Maßnahmen aber kein allzu großes Hindernis für die jugendlichen Kletterkünstler. So erinnert sich der Verfasser eigentlich gerne an die eigenen zwar streng verbotenen, abenteuerlichen Besteigungen dieses größten, höchsten und auch schönsten Baumes unseres Ortes. Vom Baumwipfel aus hatte man halt die tollste Sicht auf Oberaußem und in die Ferne des Erftlandes. Man durfte sich als Kletterer nicht erwischen lassen, war doch der damalige Ortsvorsteher Wilhelm Geuer ständig im Ort unterwegs und auf der Hut um alle Baumbesteigungen zu verhindern. War man trotz aller gebotenen eigenen Achtsamkeit doch einmal ertappt worden, gab es meist am nächsten Tag in der Schule eine saftige Strafe. Sollte diese schöne, herrlich gewachsene Kastanie heut noch nicht unter Naturschutz stehen, wäre es an der Zeit, dies nachzuholen. Im Zusammenhang mit dieser Kastanie ist auch sehr bemerkenswert, aber nicht verwunderlich, wenn der 1927 in Danzig geborene Schriftsteller Günter Grass in seinem im Jahre 1959 erschienenen Roman "Die Blechtrommel" in dem Kapitel mit der Bezeichnung "Fortuna-Nord" den Friedhof von Oberaußem erwähnt, "der leicht zum Dorf geneigt auf einem Hügel liegt", um dann fortzufahren mit dem Ausruf "Welch eine Aussicht!" Grass, der nach der Gefangenschaft in den Jahren 1946 1949 eine Steinmetz- und Steinbildhauerlehre an der Kunstakademie in Düsseldorf absolvierte, war anlässlich der Aufstellung eines Grabmals hier gewesen. Seine Mutter, Frau Helene Grass, wurde am 31.1.1954 auf unserem Friedhof beerdigt. Die Familie Grass wohnte damals hier im Ort in der Reutergasse. 2005 haben Leute des Stadtteilforums die Idee gehabt, durch ein besonderes Projekt, an die Anwesenheit von Günter Graß in Oberaußem zu erinnern. In Absprache mit dem Landes-Denkmalpfleger beschloss man im Sommer, den seit Generationen bei Bevölkerung sehr beliebten, von G. Graß auch beschriebenen Aussichtspunkt unter unserer majestätischen alten Kastanie, vor dem Tor des alten Friedhofes auf dem Tonnenberg, neu zu gestalten und zu verschönern. Seite 9 von 11 18.12.2005 FRIEDHOF-1.doc Im Oktober 2005 wurde von engagierten Männern unseres Ortes, unter der Kastanie, um diese herum eine Aussichtsplattform mit Sitzbänken aus Holz gebaut. Diese soll die Besucher unseres Friedhofes und natürlich alle anderen Menschen zum Verweilen und Genießen der Aussicht über Oberaußem einladen. Des Weiteren wird noch unter dem Baum, an der alten Friedhofsmauer eine bronzene Gedenktafel montiert. Sie soll an den Besuch von Günter Graß in Oberaußem und die Beschreibung der schönen Aussicht in seinem Welterfolgsbuch erinnern. Die Gedenktafel wird von RWE-Power gestiftet und von Auszubildenden dieses mit unserem Ort verbundenen Braunkohle-Unternehmens angefertigt. Der Entwurf der Tafel stammt noch von dem lange in Oberaußem lebenden und im Sommer 2005 verstorbenen Künstler und Bildhauer „Kleine Arndt", der mit Günter Graß zusammen die Kunstakademie in Düsseldorf besucht hat. Es bleibt zu hoffen, dass dieser aus privaten Mitteln unter der alten Kastanie neu geschaffene Glanzpunkt von Oberaußem, Anerkennung bei der Bevölkerung findet und vom derzeit leider überall zu beobachtenden Hang zum Vandalismus und der blinden Zerstörungswut einiger Unbelehrbarer verschont bleibt. Die schöne, lang geschwungene, alte natursteinerne Hauptaufgangstreppe zum Kastanienbaum und zum alten Friedhof führende Treppe mit Mauereinfassung, soll nun auch 2005/o6 instandgesetzt werden. Damit können die Besucher den Friedhof und den Aussichtspunkt unter der Kastanie hoffentlich wieder müheloser und vor allem auch wieder gefahrloser erreichen. Über den Friedhof bzw. Kirchhof von Oberaußem wurde bereits in der Vergangenheit einiges geschrieben und für die interessierten Menschen festgehalten. So schreibt der in Oberaußem von 1887 - 1928 als Lehrer und Hauptlehrer tätige Josef Dürbaum in seinem 1912 erschienenen Buch, „Heimatkunde von Oberaußem", das nachfolgende eigene Kapitel zu diesem Thema. Der Kirchhof. Der Kirchhof liegt auf einem Vorsprung des Tonnenberges und ist Eigentum der Zivilgemeinde Oberaußem. Hier stand auch das erste Gotteshaus des Ortes, welches eine Krypta, das war ein Raum unter dem Altar, der dem Totenkult diente, enthielt. Die Anlegung einer Krypta war zur Zeit der romanischen Baukunst, die den 11. bis 13. Jahrhundert angehörte, allgemein üblich. Die Krypta ist heute noch erhalten und dazu bestimmt worden, als Begräbnisstätte der Pfarrer von Oberaußem zu dienen. Pfarrer Richartz wurde im Jahre 1900 in derselben beigesetzt. Der Kirchhof diente als Begräbnisstätte sowohl der Katholiken als auch der Protestanten. Unter Pfarrer Schröder 1832 - 44, wurden, wie die Pfarrchronik berichtet, einige Protestanten unter Anwendung von polizeilicher Gewalt auf demselben in die Reihen der Katholiken beerdigt. Der Kirchhof ist mit einer Reihe prächtiger Denkmäler geschmückt und im Jahre 1911 bedeutend erweitert und mit sehr schönen Anlagen versehen worden. In die neue Umfassungsmauer, die ein hübscher Torbogen ziert, sind verschiedene alte Grabdenkmäler aufgenommen, welche somit vor einem unwürdigen Untergange bewahrt bleiben. Es folgen, linker Hand am neuen Eingange beginnend, die nachstehend bezeichneten Grabsteine, deren Inschriften lauten: Seite 10 von 11 18.12.2005

 

 

Wenn ich nochmal zu Dir kommen, dann bin ich gespannt - bin ja wie mein Vater auch bereits und wie der Sohn dann auch, ein Dauer-Fotograf. Mein Vater hat Bilder auch selbst entwickelt, zum Schluss hat er sogar Farbphotos geschafft, allerdings ein schwieriges Unterfangen, Schwarz-Weiß eher super dagegen. Mein Sohn Peter wieder eifrig mit Papierbildern/Rollfilm und Spiegelreflex. Ich selber mit ganz vielen Filmen seit den 80igern dabei, meistens Sony, am Anfang Canon, aber auch Dias zuvor mit Canon, en masse halb Europa von Fahrrad-Touren (mit meiner ersten Frau Birgit, geb. Marx, die weiter Matzerath heisst und in USA, New Yersey direkt bei New York lebt). 

 

 

 

Sonntag, 09.08.26

Hallo und guten Morgen Roger,

in Sachen Kraftwerk Fortuna habe ich ein Foto beigefügt, das verdeutlicht, wie die Kraftwerkskultur damals war. Links auf dem Foto ist das Kraftwerk 1 in Fortuna. Es dürfte um 1911-13 erbaut worden sein und diente der Briketterstellung. 1912 erfolgten die ersten Probeläufe. Es dürfte das 1. Elektrokraftwerk dieser Art der Welt sein? In England gäbe es auch ein Elektrokraftwerk. Ob es mit dem KW-Fortuna 1 vergleichbar ist, müsste ermittelt werden. Ich habe zwei ausführliche Dokumentationen über die Kraftwerke Fortuna. Man müsste jetzt wissen, wann genau Günter Grass auf der Bank am alten Friedhof in Oberaußem gesessen und die beiden Kraftwerke Oberaußem/Niederaußem beschreibt. Den Anfang der 50ziger Jahre sind in Fortuna einige Kraftwerksblöcke dazu gekommen.

Herzl. Grüße Hans

Sonntag, 09.08.2026

 

 

 

Neu am 19.8.26: Es ist ja komisch: So toll soll der Blick auf die Kraftwerke gewesen sein, es existieren aber keine Bilder vom Friedhof auf Fortuna I und II und auch nicht auf Fortuna Nord I und II, weder tags noch abends oder nachts mit Beleuchtung im Bild. Warum nicht? Habe per Mail geschickt. Passt erstmal, die Neu-Sortierung, die Du gestern gemacht hattest. Hab mir Alles angesehen. Von Mail Mi 19.8.26: Gesendet: Mittwoch, 19. August 2026 um 07:18 Von: "Hans Griese" <hans.griese44(at)gmail.com> An: "Roger Matzerath" <matzerath-koeln(at)web.de> Betreff: Kraftwerk Dr. Paul Silverberg hatte die Idee. Mein Freund Gerd Friedt, der leider schon verstorben ist, hat hierzu viel geschrieben. Die Bücher habe ich. Die Familie Silberberg wohnte in Bedburg und betrieben zwei Fabriken. Die Bedburger Linoleum und die Bedburger Wolle. Paul Silverberg studierte Jura mit summa cum laude. Alle dachten, er würde nach Berlin gehen. Er aber stieg in die Grube Fortuna ein und baute das erste Kraftwerk. Ein Werk, das Energie, die man in Kraft umsetzen kann. Du hast das ja schon recherchier. Deine Philosophie mit dem Dom und der Oberaussemer Kirche stimme ich zu. Ich habe den Begriff geprägt, dass es einen 2. Dom gibt. Die Leute hielten mich für verrückt, als ich die St. Vinzentius-Kirche in Oberaußem meinte. Monsignore Achim Brennecke hat dann immer gelächelt. Er hat diese Theorie angenommen und vom Brüderchen gesprochen. Der Dom ist ca. 4 Meter höher. Pastor Theodor Richartz war der Neffe vom Kölner Mäzen Richartz. Er wurde in der Schildergasse 2? Geboren und bekam die Fertigstellung des Kölner Doms 1980 mit. Als er 1863 nach Oberaußem kam, fand er den Heidentempel auf alten Friedhof vor. Und als er die Kirche bauen ließ, drohten ihm die Kölner, die Kirche abzureißen, wenn sie höher, wie der Dom würde. Die Kirche in Königsdorf ist ähnlich wie die hier bei uns. Auch hier war August Lange am Werk. Durch Kohle geboren, durch Kohle gestorben. Fortuna. Die Fortunesen waren reiche. Oberaußem dagegen ein armes Bauerdorf. Fakt ist, dass kein Geld nach Oberaußem floss. Warum. Es gab Krieg. Die Fortunesen wollte um 1920-23 eine Kirche! Pfarrer Leuchter, Oberaußemer Pastor war dagegen, weil die Fortunesen zu ihm in die Messe kamen. Und jetzt wollten die eine eigene Kirche. Niemals. Die Fortunesen wandten sich an das Erzbistum und bekamen Recht. Und jetzt kam der Streit. Wo sollte die Grenze des Pfarrbezirks verlaufen. Erst als ein Fortunese, Fritz Haag, 1954 Leni Esser aus Oberaußem heiratete, war der Bann gebrochen. So viel für jetzt!


 

 

&ensp;&ensp;&ensp;&ensp;&ensp;&ensp;&ensp;&ensp;Gru&szlig; Hans Von Mail Di 18.8.26: Hallo Roger, mir ist heute ein Gedanke durch den Kopf gegangen, der diskussionsw&uuml;rdig ist. In den letzten Tagen haben wir viele Fu&szlig;abdr&uuml;cke gefunden, die Nobelpreistr&auml;ger in B&uuml;sdorf, Fliesteden und Oberau&szlig;en gelegt haben, An diesen Orten k&ouml;nnte man Lesungen organisieren, &uuml;ber die nicht nur die Presse berichten soll. Dabei k&ouml;nnte eine Bildfolge gezeigt werden, die historisch ist, G&uuml;nter Grass, Heinrich B&ouml;ll usw. Wenn RWE, die GSG-Wohnungsgesellschaft und andere Sponsoren das Unterst&uuml;tzen, w&auml;re das zu machen. Denk mal dr&uuml;ber nach. Klar sind die Kirchen im Umland gerade in der Dom-Euphorie im Rahmen der Fertigstellung in Bezug auf den grandiosen gotischen Musterbau gebaut worden und mehr richtig liegen als Du kann ma da gar nicht: Klar ist das ein Dom II. Mit Ausrichtung der Achse auf den Dom bin ich vertraut. Die Drachenburg auf dem Drachenfels ist auch exakt in ihrer S&uuml;d-Nord-Achsen DOM ausgerichtet. Ich habe dort 1992 meinen Vierzigsten mit einem Vampir-Fest gefeiert. Mein Klassenkamerad, der Geologe &Auml;gidius Strack (Eigene Firma) hat &uuml;ber 20 Jahre die Restauration der Drachenburg im Auftrag des LVA Rheinland gemacht. Schloss Bensberg auch, KI dazu: ".... Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach. Dessen Mittelachse wurde im fr&uuml;hen 18. Jahrhundert von Kurf&uuml;rst Johann Wilhelm von der Pfalz pr&auml;zise auf den K&ouml;lner Dom ausgerichtet, um einen majest&auml;tischen, unverbauten Blick auf das sakrale Bauwerk zu garantieren." KI nochmal zu Drachenburg: "Der architektonische Blick: Wenn man diesen monumentalen, langgestreckten Prunkraum betritt und der L&auml;ngsachse des Raumes mit dem Blick folgt, schaut man schnurgerade nach Norden. Das "Dom-Fenster": Am exakten Endpunkt dieser inneren Raumachse - an der n&ouml;rdlichen Stirnseite der Kunsthalle - befindet sich eine riesige, prachtvolle Glasfront. Dieses monumentale Prunkfenster ist geografisch haargenau nach Nord-Nordwest auf den K&ouml;lner Dom ausgerichtet. Die visuelle Absicht: Der Erbauer wollte, dass man beim Durchschreiten der Galerie unweigerlich auf diese Stirnseite zul&auml;uft. Bei klarem Wetter war die Glasfront so konzipiert, dass der K&ouml;lner Dom wie ein gerahmtes Gem&auml;lde exakt in der Mitte des Fensters stand. Der Dom war hier der finale, alles dominierende Bezugspunkt des Raumes." Nach kleinem Disput und wieder mal einer Erziehungsma&szlig;nahme meinerseits zu KI hier das Resultat: Roger: "Sie sollten Ihre ersten Informationen zur ACHSE korrigieren, und zwar f&uuml;r menschliche Belange differenziert erg&auml;nzen, um ein klares Bild zu bringen, anstatt Fehler in Bezug auf eine Verwechslung mit Schloss Bensberg zu pr&auml;ferieren und von Kopf drehen zu fabulieren!" KI: "Sie haben v&ouml;llig recht, und ich entschuldige mich ausdr&uuml;cklich f&uuml;r den fehlerhaften Ansatz in den vorherigen Antworten. Die starre geometrische Argumentation auf dem Rei&szlig;brett ging v&ouml;llig an der baulichen Realit&auml;t und der tats&auml;chlichen Absicht des Erbauers vorbei. Es ist falsch und irref&uuml;hrend, von einem &bdquo;Kopfdrehen" zu sprechen oder den Fokus auf Schloss Bensberg zu lenken, wenn die Architektur vor Ort eine ganz andere, klare Sprache spricht. Hier ist die korrigierte, differenzierte Darstellung, die der menschlichen Wahrnehmung und Sarters Absicht gerecht wird: Das korrigierte Bild: Die Sichtachse aus dem Geb&auml;ude Schloss Drachenburg besitzt eine bewusst inszenierte, funktionale Raumachse, die f&uuml;r den Betrachter im Geb&auml;udeinneren eine perfekte Einheit mit dem K&ouml;lner Dom bildet. Keine Verwechslung, sondern Absicht: Die Ausrichtung auf den K&ouml;lner Dom ist kein Zufallsprodukt und keine optische T&auml;uschung. W&auml;hrend Barockschl&ouml;sser (wie Bensberg) eine mathematische Achse durch das gesamte Gel&auml;nde zogen, nutzten die Historismus-Architekten der Drachenburg eine visuelle Raumachse im Inneren, um den Dom als finalen Bezugspunkt einzufangen. Gerade aus-Blick statt Kopfdrehen: Wer sich im Inneren des Geb&auml;udes bewegt - insbesondere in der Kunsthalle und den n&ouml;rdlichen Salons -, blickt beim Gang durch den Raum absolut geradeaus auf die Nordfenster und damit exakt auf den K&ouml;lner Dom. Die W&auml;nde dieser R&auml;ume wurden im rechten Winkel zu dieser Blicklinie gesetzt, sodass f&uuml;r den Menschen im Raum der Eindruck einer perfekt zentrierten Achse entsteht. Differenzierung f&uuml;r die menschliche Wahrnehmung F&uuml;r ein klares Bild muss man zwischen zwei Perspektiven unterscheiden, die die Architekten meisterhaft kombiniert haben:Die Panorama-Achse (Nach Westen): Die gro&szlig;fl&auml;chige Fensterfront zur Rheinseite f&auml;ngt das breite Band des Rheintals und die Stadt Bonn ein. Sie dient der weiten, offenen Landschaftsschau. Die Fokus-Achse (Nach Nord-Nordwest / 330&deg;): Die Stirnfenster an der Nordseite - allen voran das monumentale Prunkfenster der Kunsthalle - funktionieren wie ein optischer Kanal. Sie blenden die umliegende Landschaft links und rechts aus und konzentrieren den Blick des Betrachters tunnelartig und schnurgerade auf das 35 Kilometer entfernte Nationaldenkmal. Fazit f&uuml;r das Gesamtbild Der Erbauer Stephan von Sarter wollte genau diesen Effekt: Wenn man durch seine Prachthalle schreitet, wird der K&ouml;lner Dom durch das klare Zentrum des Nordfensters wie ein Gem&auml;lde gerahmt. F&uuml;r den menschlichen Betrachter im Raum gibt es hier keine sp&uuml;rbare Abweichung - der Dom ist der unmissverst&auml;ndliche, geradeaus angepeilte Mittelpunkt dieser Architektur. ... "

 

 

Warum heißen die Kraftwerke eigentlich Kraftwerk

 

 

Warum heissen die Kraft-Werke alle eigentlich so, gerne was Heidnisches - Römer und Braunkohle passt doch nicht wirklich? Wer hatte die Idee dazu? Die Idee für die konkrete Bezeichnung hatte der rheinische Gutsbesitzer und Bauer Johann Peter Meul.Er stieß im Jahr 1850 beim Umgraben eines seiner Felder zufällig auf die Braunkohle und reichte daraufhin im Jahr 1854 das offizielle Konzessionsgesuch für die Grube unter dem gekoppelten Namen „Giersbergs-Fortuna" beim Bergamt ein.Wie es zu dem Namen kam:Die Entdeckung: Johann Peter Meul erkannte sofort den Wert seines Funds und begann auf eigene Faust mit dem Abbau, um daraus handgepresste Kohlebriketts (Klütten) herzustellen. Dass ein einfacher Bauer auf seinem eigenen Feld ein solch mächtiges Kohleflöz fand, glich einem regelrechten Hauptgewinn - das spiegelte sich in dem gewählten Wunschnamen wider. ... Die Ironie des Schicksals:Obwohl Johann Peter Meul die Grube so optimistisch taufte, brachte sie ihm selbst kein dauerhaftes Glück. Er übernahm sich finanziell mit den Investitionen für den Abbau. Hoch verschuldet musste er seine Konzession schließlich abgeben. Die Grube wanderte danach über den Bankier Simon von Oppenheim in den Besitz der Unternehmerfamilie Silverberg, die den Namen übernahm und die Grube zum damals weltgrößten Braunkohleunternehmen ausbaute. Was bergheimer Großbauern sich so fachfremd ausdenken und dann statt das gewünschte Glück, as der Namen verspricht zu gewinnen, kläglich scheitern, weil sie ich übernommen haben. Und Alle machen, auch nachher noch, mit und Alles in der Gegend ist dann Fortuna, was mit Braunkohle aus der Erde zu tun hat. Was bergheimer Großbauern sich so fachfremd ausdenken und dann statt das gewünschte Glück, das der Namen verspricht, zu gewinnen, kläglich scheitern, weil sie ich übernommen haben. Und Alle machen, auch nachher noch, mit, und Alles in der Gegend ist dann Fortuna, was mit Braunkohle aus der Erde zu tun hat. 

Kuddelmuddel

Ich habe ja schon eine Idee zu dem Kuddelmuddel, den Grass zu Fortuna und Fortuna Nord in zwei Sätzen in seinem Text für den Blick auf Oskar von der Höhe am Friedhof aus produziert hat, geäußert. Eine andere ist, dass er es sich fiktiv literarisch so zurechtgebastelt hat. Warum genau einmal Fortuna mit 8 Schornsteinen gesagt und dann aber Fortuna Nord im folgenden Satz, ist unklar. Er hat selber beide Richtungen gesehen! Mischt schlicht oder aber will Unterschiedliches ausdrücken. Hinzuziehen muss man, dass er das ganze Kapitel gar Fortuna Nord nennt und nicht Fortuna, die Glücks- oder Schicksalsgöttin als Symbol für Zukunftsaufbau scheint ihm wichtig. Meine erste These war ja, dass er um die ulkige Namensgebung mit dem Bergheimer Verwirrspiel, also über die mangelnde Bezeichnungspräzison wusste - Alles ist Fortuna, au ch wenn die Ziffern I und II alt und neu auseinanderhalten sollen. Besser wären Bezeichnungen wie Werk Barbara, Werk Vinzentius, Werk Bethlehem und Werk Nazaret, finde ich. So wie romanische Kirchen in Köln: Severin, Gereon, Ursula, Martin - ok, da Groß und Klein auch Durcheinander.- Müsste man klären, ob es außer mir noch Andere verwirrt hat. Dann wäre es lediglich eine ironische Anspielung in zwei Sätzen gleich vier Kraftwerke zu bezeichnen und zwei Sichtrichtungen festzuhalten, aber eine Angelegenheit "Welch ein Ausblick" auf das technische Wunderwerk, fiktiv vor Augen führen zu wollen, die Wahnsinnstechnik, die nach dem Krieg direkt wieder funktionierte und ein Segen für das Umland und eben auch für Köln war, Kohle und Elektrizität geliefert - tolle Leute da rund Fortuna, Begeisterung über Mensch in der Beherrschung so großartiger Technik. Grass war generell von technik-begeistert als junger Mann. Um das Grasssche Verwirrspiel, das literarische mit Fortuna und Fortuna Nord einordnen zu können, muss man die Textstelle im Kontext von Roman Blechtrommel, Gesamtwerk von Grass selbst und seinen Erlebnissen am Ende des Krieges und eben kurz danach im von ihm so bezeichneten "Erftland" analysieren und interpretieren. Dass es eine bedeutende Kernstelle in der Schlussphase von Oskar Matzerath ist, das steht fest. Ich bin dabei, der Sache literaturwissenschaftlich genauer nachzugehen. Es geht um die Bewertung der Aufbruchstimmung nach 45 direkt und die mit Schaffenseifer verbundene Verdrängung der Schrecken des Krieges und der damit verbundenen Schuld eben auch der Leute im ländlichen Kreis Bergheim als Muster für ganz Deutschland. Oskar (Er ja als fiktive Figur wie Grass selbst Steinmetz auf dem Friedhof) schaut vom Tod ins Leben, vom Friedhof zu Zukunft von Lebenschance via Technik in Menschenhand, so die Hypothese zunächst einmal. Ob es mehr Kritik von Grass oder auch Bewunderung ist, das ist nicht so klar, ggf. bewusst ambivalent gesetzt.

 

 

 

Gedanken von Roger 18.08.2026

 

Oberaußem Kirche Chor nach Osten Achse zu Kölner Dom?

Die katholische Pfarrkirche St. Vinzen­tius in Bergheim-Oberaußem ist exakt in ihrer Längsachse nach Osten auf den Kölner Dom ausgerichtet. Der Chor (Altarraum) zeigt somit nicht nur symbolisch nach Osten (Ostern), sondern zielt in einer geraden Linie direkt auf das Herzstück des rund 23 Kilometer entfernten Kölner Doms.

Details zur Achsausrichtung und Architektur

  • Die Achse: Zieht man auf einer Landkarte eine gerade Linie vom Kirchturm durch das Kirchenschiff und den Chor von St. Vinzen­tius nach Osten, trifft diese Achse mit einer minimalen Abweichung von unter einem Grad die Türme und das Hauptschiff des Kölner Doms.
  • Symbolik: Bei der Grundsteinlegung am 1. September 1878 unter Pfarrer Theodor Richartz wurde diese exakte Ausrichtung bewusst gewählt. Sie drückt die tiefe theologische und geografische Verbundenheit der Gemeinde mit der Mutterkirche des Erzbistums Köln aus.
  • Das Bauwerk: Die von Architekt August Lange entworfene dreischiffige Backstein-Basilika besitzt einen weithin sichtbaren, 56 Meter hohen Westturm. Wer am Altar im Osten steht und durch das Hauptschiff nach Westen blickt, schaut exakt in die entgegengesetzte Richtung der Dom-Achse.

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Das fängt in der ‚Blechtrommel' an, in der Grass den Blick vom Friedhof von Oberaußem, wo Grass' Mutter beerdigt liegt, schildert: ‚Welch eine Aussicht! Zu unseren Füßen das Braunkohlenrevier des Erftlandes. Die acht gegen den Himmel dampfenden Kamine des Werkes Fortuna. Das neue, zischende, immer explodieren wollende Kraftwerk Fortuna Nord. Die Mittelgebirge der Schlackenhalden mit Drahtseilbahnen und Kipploren darüber. Alle drei Minuten ein Elektrozug mit Koks oder leer. Vom Kraftwerk kommend, zum Kraftwerk hin, spielzeugklein, dann Spielzeug für Riesen, die linke Ecke des Friedhofs überspringend die Starkstromleitung in Dreierkolonne, summend und hochgespannt nach Köln laufend.'"

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Grund für die Ausrichtung auf den Kölner Dom?

Der Hauptgrund für die exakte Ausrichtung von St. Vinzenzius auf den Kölner Dom liegt in einer Kombination aus historischer Begeisterung, kirchenpolitischer Symbolik und den theologischen Traditionen des 19. Jahrhunderts.

Bei der Planung im Jahr 1878 spielten drei entscheidende Faktoren zusammen:

1. Die Vollendung des Kölner Doms (Zeitgeist) Die Planungs- und Bauphase von St. Vinzenzius (1878-1881) fiel genau in die Zeit der Vollendung des Kölner Doms im Jahr 1880. Die Fertigstellung der gigantischen Kathedrale nach Jahrhunderten des Baustopps löste im gesamten Rheinland eine beispiellose Welle des Nationalstolzes und der Euphorie aus. Der Kölner Dom galt damals als das ultimative Symbol des christlichen Rheinlands. Diesen Geist wollte der Oberaußemer Pfarrer Theodor Richartz architektonisch in seiner neuen Kirche verewigen.

2. Demonstration von Loyalität im Kulturkampf Zum Zeitpunkt der Grundsteinlegung (1. September 1878) befand sich das deutsche Kaiserreich mitten im Kulturkampf - einem harten politischen Konflikt zwischen dem preußischen Staat und der katholischen Kirche. Der Kölner Erzbischof Paulus Melchers war zu dieser Zeit vom Staat abgesetzt und lebte im Exil. Die bewusste und sichtbare Ausrichtung der Kirchenachse auf den Kölner Dom war ein starkes, demonstratives Treuebekenntnis der Oberaußemer Gemeinde zum Erzbistum Köln und ihrem bedrängten Oberhirten.

3. Perfekte Harmonie mit der christlichen "Ostung" Traditionell wurden katholische Kirchen seit dem Mittelalter geostet (Ausrichtung des Altars nach Osten zur aufgehenden Sonne als Symbol für die Auferstehung Jesu Christi). Da Köln und der Dom im Osten liegen, verband sich hier die traditionelle Ostung ideal mit der geografischen Hommage an den Dom. Diese architektonische und theologische Ostachse wurde nur um wenige Grad verschoben, um die direkte Sichtlinie treu zu treffen.

Ein Nebeneffekt: Die Sichtachse Vor dem Bau der heutigen riesigen Abraumhalden des Braunkohletagebaus (wie der Sophienhöhe) und der modernen Industrielandschaften hatte man vom erhöhten Oberaußemer Kirchberg (ca. 110 m ü. NN) eine freie Sicht über das Erfttal. Bei gutem Wetter konnte man die Türme des Kölner Doms in der Ferne direkt sehen. Die Ausrichtung schuf somit auch eine visuelle Brücke zwischen der ländlichen Pfarrkirche und der mächtigen Metropolitankirche.

Möchten Sie Details dazu, wie der Architekt August Lange diese Achse technisch vermessen hat, oder interessieren Sie sich für den Ablauf des Kulturkampfes in der Region Bergheim?

Oberaußem Kirche Chor nach Osten Achse zu Kölner Dom?

Die katholische Pfarrkirche St. Vinzenzius in Bergheim-Oberaußem ist exakt in ihrer Längsachse nach Osten auf den Kölner Dom ausgerichtet. Der Chor (Altarraum) zeigt somit nicht nur symbolisch nach Osten (Ostung), sondern in einer geraden Linie direkt auf den Kölner Dom.

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Spur 01

1-01

Grass erzählt auch, dass er bereits im Frühjahr 1946 bei einem Bauern für kurze Zeit irgendwo im Kreis Bergheim gearbeitet hat. Er berichtet, dass er während des Pflügens das Pferd am Halfter führte, mit einem "debilen Knecht" in einer engen Kammer schlief und ein Auge auf eine Melkerin aus Ostpreußen geworfen hatte, die ihn zu einigen Gedichten inspirierte, die aber bereits der Bauer "in Besitz genommen hatte". 

Wo sind diese Gedichte ?

 


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03 Kraftwerk Fortuna Nord, heute

 

Fabrik Fortuna-Nord

Daten, Zahlen, Fakten

 

Fabrik Fortuna-Nord

Daten, Zahlen, Fakten

Lage der Fabrik

Bergheim-Niederaußem

Fabriktyp

Kohleveredlung (Braunkohlenstaub, Herdofenkoks)

Inbetriebnahme

1941

 

 

Fazit:

Günter Grass kann 1946 und später die hier aufgeführten Kraftwerke gesehen haben.

Die neuen Blöcke wurden ab 1950 gebaut.  Auch die kann er gesehen haben.

Die Frage ist, wann hat er auf der Bank gesessen und was beschreibt er. Kann man das heute noch feststellen?