Büsdorf, Di., 08.09.26
Sehr geehrte Frau Fischer!
Das war ein sehr aufschlussreiches Gespräch gestern im kühlen Gartenrund bei Ihnen.
Ich hoffe, dass es auch für Sie interessant genug war, für mich auf jeden Fall hoch spannend und anregend für weitere genaue Erkundung.
Klar bin ich an einem Bild von der Windmühlenstr oder gar von der Bäckerei von früher interessiert. Jetzt hatte ich ja tatsächlich mit Ihren tollen Fotos einen Blick auf Herrn Maxerath und Frau Maxerath samt netter Gesellschaft werfen können. Klar bin ich an gerne auch Bildern aus früheren Zeiten vom jungem Peter Maxerath etc. interessiert. Aber das hat Alles Zeit.
Zu den Örtlichkeiten und den Personen,
die dazu eine Rolle spielen, habe ich Folgendes verstanden:
Bamerichshof hieß der Hof Ecke Windmühlenstr. Fliestedener Str..
Familie Mühlenmeister-Schenk war Eigner (Johannes Schenk),
auch Besitzer des Hauses, in dem Grass das Zimmer hatte, Windmühlenstr. 11.
Frau Doris Mühlenmeister-Schenk wollte am Hof einen großen Garten, deshalb wurde das "Grass"-Haus abgerissen. Leider erlebte sie das nicht mehr wirklich; sie starb früh an Krebs - aber "Grass"-Haus war futsch - ist ja insgesamt tragisch und sehr schade!
Eine Frau ... (Karin Mühlenmeister ?, Schwester von Doris (?), jetzt 80 Jahre alt, wohnte im Grass-Haus Windmühlen Str. 11 - und wohnt noch in Windmühlenstr. 9).
Da sie noch im "Grass"-Haus gewohnt hatte, könnte sie wohl etwas erzählen - vielleicht auch was von Anderen Überliefertes zu Grass im Hause.
Vorbesitzer des Hofes war eine Familie Nelles.
Fischers haben dann später bei Mühlenmeisters Kartoffeln gekauft, zuvor aber bei Johannes Krahwinkel und oder dann bei Jakob Krahwinkel, dem ehemals tollen kleinen Kartoffel-Bauernhof auf der Fliestedener Str..
Interessant genau zu wissen wäre die Hausnummer der Krahwinkels auf der Fliestedener Str. -
Sie wollten ja gestern schon nachgeschaut haben - und wir könnten klar im Pulk mit Hans Griese und Peter Brüggen (ja auch ehemaliger Büsdorfer) einen RUND-GANG machen.
(Es kann ja so sein, dass Familie Grass, von der berichtet wird, dass sie in der Fliestedener Str. gewohnt habe (nach der Behelfsunterkunft in einer Futterküche, Schweine-Nahrung zuvor dort zubereitet, in Fliesteden bei nicht bekanntem Bauer in 1946 in den Januar 1947 vermutlich hinein, eben bei Krahwinkels Unterkunft fanden, warum auch immer genau da).
Wär schön, wenn Sie mir Etwas bestätigen könnten oder korrigieren würden.
Dazu müssten Sie nicht schreiben - wir könnten das auch in einem kurzen Telefonat noch einmal abklären. Meine Handy-Nummer ist 0176 83265147.
(Ich bin am Dienstag ab ca. 16:00 ganz frei erreichbar,
dann Mittwoch ab ca. 12:00 Uhr wieder, Do und Fr ganztägig)
Sehr geehrte Frau Fischer!
Das war ein sehr aufschlussreiches Gespräch gestern im kühlen Gartenrund bei Ihnen.
Ich hoffe, dass es auch für Sie interessant genug war, für mich auf jeden Fall hoch spannend und anregend für weitere genaue Erkundung.
Klar bin ich an einem Bild von der Windmühlenstr oder gar von der Bäckerei von früher interessiert. Jetzt hatte ich ja tatsächlich mit Ihren tollen Fotos einen Blick auf Herrn Maxerath und Frau Maxerath samt netter Gesellschaft werfen können. Klar bin ich an gerne auch Bildern aus früheren Zeiten vom jungem Peter Maxerath etc. interessiert. Aber das hat Alles Zeit.
Zu den Örtlichkeiten und den Personen,
die dazu eine Rolle spielen, habe ich Folgendes verstanden:
Bamerichshof hieß der Hof Ecke Windmühlenstr. Fliestedener Str..
Familie Mühlenmeister-Schenk war Eigner (Johannes Schenk),
auch Besitzer des Hauses, in dem Grass das Zimmer hatte, Windmühlenstr. 11.
Frau Doris Mühlenmeister-Schenk wollte am Hof einen großen Garten, deshalb wurde das "Grass"-Haus abgerissen. Leider erlebte sie das nicht mehr wirklich; sie starb früh an Krebs - aber "Grass"-Haus war futsch - ist ja insgesamt tragisch und sehr schade!
Eine Frau ... (Karin Mühlenmeister ?, Schwester von Doris (?), jetzt 80 Jahre alt, wohnte im Grass-Haus Windmühlen Str. 11 - und wohnt noch in Windmühlenstr. 9).
Da sie noch im "Grass"-Haus gewohnt hatte, könnte sie wohl etwas erzählen - vielleicht auch was von Anderen Überliefertes zu Grass im Hause.
Vorbesitzer des Hofes war eine Familie Nelles.
Fischers haben dann später bei Mühlenmeisters Kartoffeln gekauft, zuvor aber bei Johannes Krahwinkel und oder dann bei Jakob Krahwinkel, dem ehemals tollen kleinen Kartoffel-Bauernhof auf der Fliestedener Str..
Interessant genau zu wissen wäre die Hausnummer der Krahwinkels auf der Fliestedener Str. -
Sie wollten ja gestern schon nachgeschaut haben - und wir könnten klar im Pulk mit Hans Griese und Peter Brüggen (ja auch ehemaliger Büsdorfer) einen RUND-GANG machen.
(Es kann ja so sein, dass Familie Grass, von der berichtet wird, dass sie in der Fliestedener Str. gewohnt habe (nach der Behelfsunterkunft in einer Futterküche, Schweine-Nahrung zuvor dort zubereitet, in Fliesteden bei nicht bekanntem Bauer in 1946 in den Januar 1947 vermutlich hinein, eben bei Krahwinkels Unterkunft fanden, warum auch immer genau da).
Wär schön, wenn Sie mir Etwas bestätigen könnten oder korrigieren würden.
Dazu müssten Sie nicht schreiben - wir könnten das auch in einem kurzen Telefonat noch einmal abklären. Meine Handy-Nummer ist 0176 83265147.
(Ich bin am Dienstag ab ca. 16:00 ganz frei erreichbar,
dann Mittwoch ab ca. 12:00 Uhr wieder, Do und Fr ganztägig)
LG Roger Matzerath Bilder als Anlage
P.S.:
Margarete Schillings: * 1885 | † 1945 in Büsdorf
(verheiratet mit Johann Krahwinkel, * 1884 | † 1966)
Sohn: Jakob Krahwinkel: * 1921 in Büsdorf | † 2004 in Büsdorf
Dr. Braschoß
Büsdorf, ein kleiner Ort im Kreis Bergheim.
Büsdorf war ein Bauerndorf mit wenigen Höfen und verstreuter Bebauung.
Die Einwohnerzahl dürfte deutlich unter 1.000 gelegen haben - wahrscheinlich im Bereich 300-600 Personen.
Nobelpreisträger
Günter Grass und Heinrich Böll lebten kurz in Büsdorf
Adressen Wohnort
Der Pfeil links zeigt auf das Haus An d. Ronne, wo G. Grass gewohnt hat,
Auf der Ecke „Auf d. Ronne" und Fliestedener Str. liegt der Bauernhof und Fliestedener Straße 19 wohnten die Eltern.
Bäckerei Matzerath
Georg Linzbach

17.11.2025
CDU verabschiedet Georg Linzbach als Ortsbürgermeister von Büsdorf nach 22 Jahren
Ein Abend voller Wertschätzung: CDU verabschiedet Georg Linzbach nach 22 Jahren und begrüßt Nachfolger Niklas Wischkony
Büsdorf - Nach mehr als zwei Jahrzehnten im Amt wurde Georg Linzbach am Freitagabend in den Räumlichkeiten des Vereins Büsdorf 2013 e.V. feierlich als Ortsbürgermeister verabschiedet. Rund 100 Gäste, darunter zahlreiche Wegbegleiter, Vertreter des CDU-Ortsverbandes Büsdorf, Fliesteden und Glessen sowie Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, waren gekommen, um Linzbach für sein langjähriges Engagement zu danken.
Laudatio von Bürgermeister Mießeler
Bürgermeister Volker Mießeler würdigte in einer bewegenden Rede die Verdienste des scheidenden Ortsbürgermeisters. Georg Linzbach hat über 22 Jahre hinweg mit Herzblut und großem Verantwortungsbewusstsein für die Menschen in Büsdorf gearbeitet. Sein Einsatz hat das Miteinander geprägt und viele Projekte möglich gemacht.
Einstand für Niklas Wischkony
Der Abend war nicht nur Abschied, sondern auch Neuanfang: Der frisch gewählte Ortsbürgermeister Niklas Wischkony nutzte die Gelegenheit und betonte in seiner Ansprache:
„Georg war all die Jahre nahbar und menschlich - das ist auch mein Anspruch für die Zukunft. Ich möchte die erfolgreiche Arbeit fortsetzen und gleichzeitig neue Impulse für Büsdorf setzen."
Langjährige Zusammenarbeit gewürdigt
Besonders hervorgehoben wurde die enge Zusammenarbeit zwischen Georg Linzbach und Elisabeth Hülsewig, Stadträtin für Büsdorf, die ihn über 22 Jahre hinweg begleitet hat. „Georg Linzbach war für die Büsdorfer Bürgerinnen und Bürger und Vereine stets Ansprechpartner und hat seinen Hof für das Dorfleben zur Verfügung gestellt. Elisabeth Hülsewig: „Der neu angelegte Spielplatz Am Hüttenhof für alle Generationen war unser größtes gemeinsames Projekt."
Auch Linzbach selbst richtete persönliche Worte an die Gäste: Für die Zukunft wünsche ich Dir, lieber Niklas, von Herzen alles Gute, viel Erfolg und
vor allem Freude an Deiner neuen Aufgabe als Ortsbürgermeister.
Ich selbst werde mich auch weiterhin in unserem schönen Ort einbringen und freue mich darauf, die Maifreunde weiter zu unterstützen, im Karneval mit der Büsdorfer Jeckenbande zu feiern, beim Spargelfest auf unserem Hof mit Euch allen zusammenzukommen und im Verein Büsdorf 2013 weiter mitzuarbeiten.
Heinrich Böll
Kurzlebenslauf Heinrich Böll (Köln) Heinrich Theodor Böll (1917-1985) war einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit und Nobelpreisträger für Literatur. Er wurde am 21. Dezember 1917 in Köln geboren und entstammte einer katholischen, politisch kritischen Handwerkerfamilie. Nach dem Abitur 1937 begann er eine Buchhändlerlehre und kurz darauf ein Studium der Germanistik, das er wegen des Kriegs abbrechen musste. Während des Zweiten Weltkriegs diente er als Soldat an mehreren Fronten, wurde mehrfach verwundet und geriet 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft.
Nach seiner Rückkehr nach Köln nahm er das Studium wieder auf und begann intensiv zu schreiben. 1949 erschien sein erstes Buch „Der Zug war pünktlich", gefolgt von zahlreichen Romanen und Erzählungen, darunter Billard um halb zehn, Ansichten eines Clowns und Die verlorene Ehre der Katharina Blum. Seine Werke prägten die deutsche Nachkriegsliteratur entscheidend und thematisierten Kriegserfahrungen, gesellschaftliche Moral und politische Verantwortung.
Böll engagierte sich stark gesellschaftspolitisch, war Präsident des deutschen und später des internationalen PEN-Zentrums und erhielt 1972 den Nobelpreis für Literatur. Er starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich bei Düren.














